Und wieder sind wir schockiert
… und wieder sind wir schockiert …
… ein Blick auf unser digitales Hamsterrad!
Am 21. März 2025 erfuhren wir in Österreich über die Medien, das es in den letzten Monaten aus der digitalen Welt gesteuerte und auf perfide Art ausgeführte Angriffe auf Menschen mit homosexueller Gesinnung gab. Ausgehend von der Steiermark (wo ist das grüne Herz hin?), waren zuletzt sieben Bundesländer betroffen und die Zahl der (natürlich peinlich berührten und meist schweigsamen) Opfer steigt stetig.
„Wie ist denn so etwas möglich?“ … vor allem auch, dass man erst jetzt davon erfährt …
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… und: ja, wie ist es möglich, dass Menschen – und wir sprechen hier von berühmten Persönlichkeiten – tagelang unentdeckt tot in ihrer Wohnung liegen, bis die liebe(nde)n Verwandten und Bekannten etwas (be)merken …
… und weiter: wie ist es möglich, dass in einem demokratischen (?) Land eine Verfassung vor aller digitalen Augen außer Kraft gesetzt wird, die Rechte der Menschen und der Natur per einzelner Unterschrift für Null und Nichtig (und das ist wenig Richtig) erklärt werden …
… obwohl man doch inzwischen seine gesamte Zeit online ist, Informationen quasi in Echtzeit ausgetauscht werden … sonst jeder Scha..s geteilt wird.
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Auch wenn es zu Beginn nicht logisch klingt: Zum Großteil gerade deswegen!
Meine Begründung dazu … Schritt für Schritt:
1. Beobachtet man die Menschen, wird offensichtlich, dass der Großteil der Zeit mit dem Blick auf kleine und größere Bildschirme verbracht wird … und damit in digitalen Welten. Die analoge Welt rund um uns ist kaum noch von Interesse, wird ausgeblendet. Ich lade ein, selbst zu beobachten … z.B. eine Jugendgruppe bei ihrer „Kommunikation“ oder auch die dazugehörigen Mamas und Papas, von irgendwoher muss sich die Jugend das ja abschauen. Ich lade auch ein zu beobachten, was passiert, wenn zwei Menschen in einem Kaffee oder Restaurant sitzen und Eine/r der Beiden auf die Toilette geht. Was wird wohl der/die Andere machen? Richtig, mit größter Wahrscheinlichkeit zum Smartphone greifen und die analoge Welt um sich ignorieren.
2. … und was sieht man in diesen digitalen Welten dann? Zum inzwischen größten Teil Fake, Halbwahrheiten, wertende und irreführende Informationen … garniert von (zumeist belanglosen) Nachrichten der Liebsten, die selbst gerade auf das Smartphone-Display starren, weil sie ebenfalls nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen.
2a. … Anmerkung: Wirklich wichtige Informationen übersieht man ob dieses riesigen Wulst an Belanglosigkeiten inzwischen so leicht wie einen Wassertropfen im Meer (Anmerkung zur Anmerkung: ob dieses Vergleiches ist nun wohl fix, dass dieser Text sicher von keiner KI stammt … sondern von mir, der das Meer liebt )
3. Weiter im Text: Die Melange aus 1 & 2(a) führt uns schnurstracks (gerade einmal 30 Jahre hat das gedauert) und mit riesigem Tempo in soziale und humane Inkompetenz. Wir verlernen in der analogen Welt miteinander umzugehen, durchgefüttert und sattgegessen von/mit Fehlinformation. Jene Ethik und Moral, die uns einst ausgemacht hat, ist nahezu verloren.
4. Auf dieser Basis haben es Hetzer wie M., T. und K. (usw., …) aus Eigeninteressen leicht, uns weiter mit Fehlinformation zu füttern, gezielt mit Vorurteilen, Ängsten und Neid zu spielen, was sogar Menschen offensichtlich „cool“ finden, die bisher durchaus reflektierte/reflektierende Zeitgenossen waren, nun aber ebenso in Extreme – und damit in den Schein – gerutscht sind … denn es braucht ja wirklich „Veränderung“, so der kollektive Tenor …

… und Kali übernimmt! Sind wird darauf vorbereitet?
Fazit
Was dabei herauskommt: Das sehen wir bereits und beginnen es nun auch zu spüren, am eigenen Leib – und da hört sich wohl alles auf!!!! Ja, wirklich???? … und wir machen weiter!
Solche „Veränderungen“ in alten Energien – die eben still und fast heimlich umgesetzt werden, während wir von all der „0“ und „1“ um uns herum abgelenkt sind – brauchen wir wohl definitiv nicht und mangels Empathie reagieren wir darauf mehr und mehr mit Ignoranz und Lethargie … „Was kann man da schon machen?“
In dieser aktuellen Scheinwelt mit all ihren Extremen wohl gar nichts – Punkt und (Aus)Rufezeichen!
… auf der Welle der Neuen Zeit zu surfen, darf gelernt werden! Denn es braucht Veränderungen in den neuen Energien!

Tief geblickt … Schein oder Sein?
Ein Blick (oder besser Mehrere) nach Vorne
Vorhersehbar war das Ganze schon lange, man braucht nur einmal – analog – zuzuhören, was an Stammtischen oder bei Kaffeekränzchen an öffentlichen Plätzen so von sich gegeben wird, oder man kann – digital – einen Blick (oder besser Mehrere) in die Kommentarbereiche von Nachrichtenforen werfen. Schon alleine das wird sprachlos machen, erschüttern … den wahren Zustand der menschlichen Gesellschaft als Kollektiv zeigen … leider … ich wiederhole: leider … denn ich bin und bleibe Menschenfreund und hoffe nach wie vor auf das Gute in uns …
… aber dafür braucht es einen gesunden und achtsamen Umgang mit den digitalen Welten und weiterhin Neugier und Interesse, was in der analogen Welt so vor sich geht …
… UND jeder von uns – zu Beginn wohl JENE, die inzwischen begriffen haben, woher dieser raue Wind weht – darf sich auch selbst hinterfragen:
- Warum verbringe ich gerade an diesem Ort so viel Zeit, von dem der Wind aus weht, lege so viel an Energie hinein?
- Warum halte ich permanent die Nase in diesen Wind, auch wenn er nicht gut riecht?
- Was lebe ich hier vor, meinen Kindern, meinen Mitmenschen?
Warum füttern wir dieses Feld des Neids, der Angstmache, der Ausgrenzung permanent mit unserer Energie (egal, ob sie „gut gemeint“ ist)? Haben wir denn WIRKLICH keine Alternativen – echt jetzt?
WIR sind die (vielleicht letzte bewusst-analoge) Generation, von der man später wahrscheinlich sagen wird: DIE haben nicht hingeschaut, DIE haben uns DAS eingebrockt! …
… und DAS hat längst begonnen.
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Ein Tipp von mir, in aller Achtsamkeit: Veränderung passieren weder in der digitalen Welt, noch in Extremen … sie passiert in der eigenen Mitte, zwischen der 0 und 1.
Also: Wenn immer möglich/nötig raus aus der Digitalen Welt und rein ins wunderbare, bunte, spannende analoge Leben … in Verbindung mit allen Menschen, egal, welcher Ausrichtung. Seht Ihnen in die Augen, sprecht mit ihnen, berührt sie (wenn ihr das Einverständnis habt), nennt sie beim Namen, tauscht euch aus …
… wollt ihr ihnen dann noch immer schaden, sie weiterhin ignorieren?
Kleiner, feiner Nebeneffekt aus diesem Verhalten: Verbringt man weniger Zeit in digitalen Welten, hat man mehr davon für Anderes … z.B. einmal das Meer zu beobachten, vielleicht entdeckt man dann den einen oder anderen Wassertropfen … und andere Wunder!
Es gibt Hoffnung, sie beginnt in uns!
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Kontakt und Austausch: wolfgang@lebensquellen.net
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Wolfgang Maranius Lugmayr, Dipl. Meditations- und Achtsamkeitslehrer, Impulsgeber, Vermittler zwischen den Welten … davor über 30 Jahre in Berufen im IT-Umfeld tätig

Für einen Perspektivenwechsel braucht es mehr!